Digitalisierung
23.04.2026
Persönlichkeiten der Branche
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Fragen an Peter Eichstaedt
Derzeitige Position: Unternehmer, Inhaber und Geschäftsführer von E+S | YOLii.
In der Branche seit: Mein Start war im Jahr 1997, als ich meinen Bruder Steffen und meinen heutigen Gesellschafterkollegen Stephan Schülein bei den ersten Schritten von E+S auf Messen, bei Auslieferungen und Gesundheitstagen unterstützte. So wuchs ich Schritt für Schritt in das Ökosystem der Heilmittelbranche hinein, bis ich 2008 fest ins Unternehmen einstieg.
So halte ich mich fit: Ich habe feste Routinen entwickelt, die mich körperlich stark, mental klar und insgesamt widerstandsfähig halten. Der Tag startet immer mit einem kurzen Frühsportprogramm: Krafttraining, Beweglichkeit und gezielte Atemtechniken. Ergänzt wird das durch kurze, harte Trainingseinheiten und Kälteexpositionen. Jeden Tag gehe ich 30 bis 60 Minuten spazieren, am liebsten mit viel Weitblick.
Ich entspanne mich am besten, wenn … ich natürliche Stressoren bewusst nutze. Eisbäder, kaltes Duschen oder Kältewanderungen bringen mich sofort zur Ruhe. Wandern mit Weitblick und tiefes Atmen helfen mir, abzuschalten und den Kopf freizubekommen. Meditation, Atemtechniken und Momente am Feuer runden meine Entspannung ab.
Das motiviert mich: Mich motiviert vor allem etwas Neues zu gestalten. Ich liebe es, Rahmen zu schaffen, Ideen zu formen und Lösungen zu entwickeln, die echten Wert haben. Herausforderungen ziehen mich an, auf Hürden zu stoßen und Probleme zu lösen, gehört für mich zu den spannendsten Momenten im Alltag. Als Teamplayer ist die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen, unseren Kunden und Partnern besonders motivierend für mich.
Das esse ich am liebsten: Als ursprünglich gelernter Koch mag ich es beim Essen natürlich, unkompliziert und gut gemacht. Besonders liebe ich die italienische Küche frisch, aromatisch und ohne Schnickschnack.
Ich mag die Therapie- und Gesundheitsbranche, weil … ich die Menschen in dieser Branche liebe. Über die Jahre habe ich hunderte Physiotherapie-Praxen kennenlernen dürfen und aus vielen Kontakten sind echte Verbindungen und tiefe Freundschaften entstanden. Diese Branche besteht aus Herzensmenschen, die weniger aus finanziellen Motiven handeln, sondern vielmehr aus dem inneren Antrieb heraus, anderen zu helfen wieder am Leben teilzuhaben.
Die größten Herausforderungen für die Branche sind … den richtigen Balancepunkt zu finden zwischen der eigenen Leidenschaft, Menschen zu helfen und den strukturellen und wirtschaftlichen Anforderungen einer modernen Praxis. Es braucht Raum für (digitale) Entwicklung, gleichzeitig darf die Menschlichkeit nicht verloren gehen. Dieser Wandel sollte aktiv angenommen werden.
Diese aktuellen Trends sehe ich: Ich sehe einen starken Trend hin zu mehr Eigenverantwortung beim Patienten, unterstützt durch digitale Assistenzsysteme. Gleichzeitig entwickeln sich Praxen immer mehr zu modernen Gesundheitsunternehmen. Ein weiterer Trend ist die zunehmende Vernetzung von Therapie, Training und Begleitung außerhalb der Praxis.
Der Beruf des Physiotherapeuten wird … an Bedeutung gewinnen und sich deutlich weiterentwickeln. Physio - therapeuten werden künftig mehr Verantwortung übernehmen als Coaches, die ihre Patienten zu mehr Eigenverantwortung führen. Durch digitale Unterstützungssysteme entsteht Raum für das Wesentliche: Menschen in ihrer aktiven Therapie zu begleiten, Fortschritte sichtbar zu machen und individuellere Wege aufzuzeigen. Gleichzeitig wird der Beruf unternehmerischer.
Die Digitalisierung in der Branche wird … Therapeuten entlasten. Digitale Assistenzsysteme werden Abläufe vereinfachen, Dokumentation automatisieren und Patienten nachhaltiger, automatisiert begleiten.
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